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Regierungskrise in ­Tschechien

Prag. In der Regierungskrise in Tschechien hat sich Präsident Milos Zeman nach Worten des scheidenden Ministerpräsidenten Petr Necas gegen eine vorgezogene Parlamentswahl ausgesprochen. Das sagte Necas einem Bericht der Nachrichtenagentur CTK zufolge am Montag nach einem Treffen mit dem Staatsoberhaupt. Necas hatte seinen Rücktritt am Sonntag abend angekündigt. Hintergrund ist eine Spionage- und Korruptionsaffäre, wegen der seine Büroleiterin und enge Vertraute Jana Nagyova inhaftiert wurde. Necas’ konservative Demokratische Bürgerpartei (ODS) plant, die Regierungskoalition bis zur regulären Wahl im kommenden Jahr fortzusetzen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2013, Seite 2, Ausland

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