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Anzeige gegen Ahmadinedschad

Teheran. Kurz nach der Wahlpleite seines Lagers sieht sich Irans langjähriger Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit einer Anzeige konfrontiert. Parlamentspräsident Ali Laridschani habe ihn bei einem Gericht in Teheran angezeigt, meldeten iranische Medien am Montag. Hintergrund soll ein Video sein, das Ahmadinedschad im Februar im Parlament gezeigt hatte. Es sollte geheime Machenschaften des Bruders von Laridschani enthüllen. Der Parlamentspräsident beschuldigte Ahmadinedschad, ihn mit dem Video erpressen zu wollen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2013, Seite 2, Ausland

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