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10.06.2013
- → Ausland
Maduro will keine Rationierung
Caracas. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat Pläne für eine Rationierung von Nahrungsmitteln gestoppt. Das Vorhaben, einen Kontrollchip für Verbraucher einzuführen, bezeichnete er als »verrückt«. »Das ist nicht die Lösung. Ein Chip, ein Ticket. Nein. Die Lösung ist: produzieren, produzieren, produzieren«, sagte der Staatschef am Samstag (Ortszeit) im westlichen Bundesstaat Zulia.
Die Behörden in dem an Kolumbien angrenzenden Bundesstaat wollten nach eigenen Angaben Hamsterkäufe verhindern und so den Schmuggel in das Nachbarland unterbinden. Grundnahrungsmittel wie Milch und Zucker sollten nur begrenzt an Kunden abgegeben werden. Wie genau der Mechanismus mit einem Chip hätte funktionieren sollen, ist nicht klar. Das ölreiche Venezuela leidet seit Wochen unter Engpässen bei verschiedenen Produkten. Auch Hygieneartikel sind knapp, obwohl das Parlament erst kürzlich Kredite in Millionenhöhe zum Import von Toilettenpapier, Zahnpasta und Seife freigab.
(dpa/jW)
Die Behörden in dem an Kolumbien angrenzenden Bundesstaat wollten nach eigenen Angaben Hamsterkäufe verhindern und so den Schmuggel in das Nachbarland unterbinden. Grundnahrungsmittel wie Milch und Zucker sollten nur begrenzt an Kunden abgegeben werden. Wie genau der Mechanismus mit einem Chip hätte funktionieren sollen, ist nicht klar. Das ölreiche Venezuela leidet seit Wochen unter Engpässen bei verschiedenen Produkten. Auch Hygieneartikel sind knapp, obwohl das Parlament erst kürzlich Kredite in Millionenhöhe zum Import von Toilettenpapier, Zahnpasta und Seife freigab.
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