-
22.05.2013
- → Inland
Autolobby will Hilfe von Merkel
Frankfurt am Main. Deutschlands Autoindustrie hat im Kampf gegen schärfere Abgasregeln der EU Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem persönlichen Brief um Hilfe gebeten. Deutschland dürfe sich seine Autoindustrie mit ihrem starken Oberklasse-Segment nicht durch »willkürlich gesetzte Grenzwerte buchstäblich kaputt regulieren lassen«, schrieb der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, in einem Brief an Merkel, aus dem die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Dienstag zitierte.
60 Prozent der Arbeitsplätze bei den Autoherstellern in Deutschland hingen von der Produktion von Oberklasse-Autos ab. Wissmann forderte in dem Schreiben, in dem er dem Bericht zufolge Merkel als »Liebe Angela« anredete, die bis zum Jahr 2025 geplanten verschärften Grenzwerte für den Kohlendioxidausstoß zu verhindern. (AFP/jW)
60 Prozent der Arbeitsplätze bei den Autoherstellern in Deutschland hingen von der Produktion von Oberklasse-Autos ab. Wissmann forderte in dem Schreiben, in dem er dem Bericht zufolge Merkel als »Liebe Angela« anredete, die bis zum Jahr 2025 geplanten verschärften Grenzwerte für den Kohlendioxidausstoß zu verhindern. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
