Zum Inhalt der Seite

Olympia

Der Berg ruft

Moskau. Etwas mehr als acht Monate vor Beginn der Olympischen Winterspiele hat eine russische Bergsteigerin im Auftrag des Organisationskomitees auf dem 8848 m hohen Mount Everest im Himalaya-Gebirge eine Fahne mit der Aufschrift »Sotschi 2014« befestigt. Das OK hatte der 20jährigen Leila Albogatschiewa die Fahne vor ihrer Abreise nach Nepal offiziell übergeben. Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen will es die olympische Fackel mit den Kosmonauten Oleg Kotow und Sergej Ryansanski ins Weltall schicken. (sid/jW)

Zusätzliche Sportart

Moskau. Der Weltverband der Ringer (FILA) hat am Wochenende in Moskau den Serben Nenad Lalovic zum neuen Präsidenten gewählt. Lalovic hatte den Verband interimsmäßig geführt, nachdem der Schweizer Raphael Martinetti in Reaktion auf die Ankündigung der IOC-Exekutive, Ringen aus dem olympischen Programm zu streichen, des Amtes enthoben worden war. Martinetti hatte die Wahl in Moskau zu verhindern versucht. Die FILA ließ sich die Sondersitzung daraufhin vom Internationalen Sportgerichtshof CAS genehmigen. Sie beschloß in Moskau erste Regeländerungen, die der Traditionssportart den olympischen Verbleib sichern sollen, darunter die Rückkehr zum alten Modus von zwei Runden über drei Minuten. Die Punkte aus beiden Runden werden künftig addiert. Ob das ausreicht, um bei der IOC-Session im September als zusätzliche Sportart noch ins Programm für 2020 zu rücken, bleibt abzuwarten. (sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2013, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!