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22.05.2013
- → Kapital & Arbeit
Steuerbetrug bei Apple
Washington. Kurz vor der Anhörung von Apple-Chef Tim Cook vor dem US-Kongreß setzt der Senat den iPhone-Hersteller unter Druck. Der Vorwurf: Der kalifornische Technologie-Konzern soll im großen Umfang Steuerschlupflöcher genutzt haben. Dadurch seien dem Fiskus Milliarden von Dollar entgangen, hieß es in dem am Montag abend veröffentlichten Bericht eines Senat-Unterausschusses.
Apple habe für Vertretungen in Irland keine oder nur wenig Steuern gezahlt, weder an die Regierung in Washington noch die in Dublin. So habe etwa die Hauptvertretung in Irland, über die die Apple-Läden in ganz Europa geführt werden, in den vergangenen fünf Jahren überhaupt keine Unternehmenssteuern abgeführt. An die Apple-Vertretung mit einer Postadresse in Cork seien allein zwischen 2009 bis 2012 Dividenden in Höhe von knapp 30 Milliarden Dollar geflossen, hieß es in dem Senatsbericht. »Apple hat den Unterschied zwischen irischen und US-Regelungen für Steuersitze ausgenutzt«, hieß es darin. (Reuters/jW)
Apple habe für Vertretungen in Irland keine oder nur wenig Steuern gezahlt, weder an die Regierung in Washington noch die in Dublin. So habe etwa die Hauptvertretung in Irland, über die die Apple-Läden in ganz Europa geführt werden, in den vergangenen fünf Jahren überhaupt keine Unternehmenssteuern abgeführt. An die Apple-Vertretung mit einer Postadresse in Cork seien allein zwischen 2009 bis 2012 Dividenden in Höhe von knapp 30 Milliarden Dollar geflossen, hieß es in dem Senatsbericht. »Apple hat den Unterschied zwischen irischen und US-Regelungen für Steuersitze ausgenutzt«, hieß es darin. (Reuters/jW)
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