Zum Inhalt der Seite

Linke kritisiert Drohneneinsatz

Hannover. Die Landtagsfraktion der Linkspartei in Niedersa­chsen hat den Einsatz einer Überwachungsdrohne bei den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch am vergangenen Samstag in Bad Nenndorf kritisiert und fordert eine Debatte zu diesem Thema im Landtag. »Dieser Einsatz war rechtswidrig und öffnet einer willkürlichen Überwachung von unbescholtenen Bürgern Tür und Tor«, sagte die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Pia Zimmermann, am Mittwoch in Hannover. »Das Ziel bei der Verwendung solcher Überwachungsinstrumente ist klar: Innenminister Schünemann will zivilgesellschaftliches Engagement gegen Neonaziaufmärsche diskreditieren«, so Zimmermann.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!