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Zinsmanipulateure sollen in den Knast

Brüssel. Brüssel zieht scheinbar Lehren aus dem jüngsten Skandal um Zinsmanipulationen bei mehreren europäischen Finanzkonzernen und will sich betrügerische Banker vorknöpfen: Mit drakonischen Geld- und Haftstrafen soll nach dem Willen der EU-Kommission der tatsächlichen oder versuchten Manipulation wichtiger Zinssätze im Interbankengeschäft vorgebeugt werden. Alle Mitgliedstaaten seien angehalten, entsprechende Regeln in ihr nationales Recht aufzunehmen, sagte Justizkommissarin Viviane Reding am Mittwoch in Brüssel. Bislang gibt es keine europaweit einheitlichen Regeln zur Ahndung derartigen Finanzgebarens.



(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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