-
13.06.2012
- → Ausland
Politische Morde in Mexiko
Tuxtla Gutierrez. Rund zwei Wochen vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sind in Mexiko zwei politische Aktivisten getötet worden. Ein Bewerber um einen Sitz im Regionalparlament des Staates Guerrero wurde erschossen in seinem Haus nahe der Stadt Acapulco gefunden, wie die Behörden am Montag mitteilten. Im Staat Chiapas sei ein Anhänger der Partei der Nationalen Aktion (PAN) erschossen worden. Ein Augenzeuge berichtete, ein Bürgermeisterkandidat der lange Zeit regierenden Revolutionären Institutionellen Partei (PRI) habe das Feuer auf den Mann eröffnet. Nach dem Verdächtigen werde gefahndet, verlautete aus Kreisen der Staatsanwaltschaft. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland