-
02.06.2012
- → Kapital & Arbeit
EU: Freihandel mit Peru und Kolumbien
Brüssel. Die Handelsminister der Europäischen Union haben am Donnerstag ein multilaterales Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru unterzeichnet. Die Entscheidung ist allerdings vorläufig, da noch die Zustimmung des EU-Parlaments aussteht. Der im März vergangenen Jahres vereinbarte Vertrag sieht unter anderem Zollsenkungen, eine Liberalisierung der Dienstleistungsmärkte in beiden lateinamerikanischen Ländern sowie die Reduzierung technischer Handelshemmnisse vor. Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, kritisierte die Entscheidung als »Anschlag auf die Umwelt und Existenzgrundlage der Menschen in beiden Ländern«. Mit dem vereinbarten »Abbau von Handelshemmnissen« würden angesichts des gegenwärtigen Rohstoffbooms in Peru und Kolumbien »massive Umweltschäden in Kauf genommen«, so Hänsel in einer Pressemitteilung.
(jW)
(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
