Zum Inhalt der Seite

US-Soldaten posierten mit Leichenteilen

Los Angeles/Brüssel. Gegen mehrere US-Soldaten werden Vorwürfe erhoben, sie hätten in Afghanistan Leichen von Aufständischen geschändet. Die Los Angeles Times berichtete am Mittwoch über Fotos aus dem Jahr 2010, auf denen amerikanische Armeeangehörige mit den sterblichen Überresten von Selbstmordattentätern posiert hätten. US-Verteidigungsminister Leon Panetta verurteilte das Verhalten der Militärs »strengstens«. Die Bilder »repräsentieren keinesfalls die Werte der Mehrheit der US-Soldaten«, erklärte ein Pentagon-Sprecher am Rande eines NATO-Treffens am Mittwoch in Brüssel. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, die zu Disziplinarmaßnahmen führen könne.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2012, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!