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Südsudan wirft Sudan Luftangriffe vor

Juba. Der Südsudan hat dem Sudan vorgeworfen, in der Grenzregion des seit wenigen Monaten unabhängigen Landes Erdölförderanlagen bombardiert zu haben. Kampfflieger seien 74 Kilometer in den Luftraum des Südsudan eingedrungen, sagte Informationsminister Barnaba Marial Benjamin am Donnerstag. Nach Angaben eines südsudanesischen Armeesprechers bombardierten Flugzeuge einen Öl- und einen Trinkwasserbrunnen. Überdies seien Bodentruppen 17 Kilometer in den ölreichen Bundesstaat Unity vorgerückt. Ein Sprecher der sudanesischen Armee wies die Anschuldigungen als »vollkommen falsch« zurück.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2012, Seite 2, Ausland

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