-
06.02.2012
- → Ausland
»Occupy«-Camp in Washington geräumt
Washington. Die US-Polizei hat am Samstag das Zeltlager der »Occupy«-Bewegung in Washington geräumt. Bis zum Abend wurden die meisten Zelte auf dem McPherson-Platz im Zentrum der US-Hauptstadt abgebaut, während hinter den Polizeiabsperrungen die Bewohner des Lagers friedlich gegen die Aktion demonstrierten. Nach Angaben der Polizei wurden acht Demonstranten festgenommen. Am Ende ließ die Polizei rund 40 Zelte stehen. Ihren Angaben zufolge können die Zelte bleiben, solange sie nur ein symbolisches Zeichen des Protests sind. Mit dem Abbau der Zelte sollte demnach lediglich das Verbot durchgesetzt werden, auf dem Platz zu schlafen. »Würde die amerikanische Regierung die Gesetze zu den Banken ebensogut durchsetzen wie die Parkordnung, wären wir nicht hier«, sagte der 31jährige Demonstrant Todd Fine.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland