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06.02.2012
- → Kapital & Arbeit
Schweizer Banken unter Kartellverdacht
Zürich. Die Schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) hat eine Kartelluntersuchung gegen die beiden Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS sowie zehn internationale Geldhäuser wegen möglicher Zinsabsprachen eröffnet.
Die Wettbewerbshüter gehen nach Angaben vom Freitag dem Verdacht nach, daß Derivatehändler bei einer Reihe von Banken zwei internationale Zinssätze manipuliert haben, um höhere Gewinne zu erzielen. Diese Interbankensätze werden in London und Tokio aufgrund von Angaben großer Banken für eine Reihe von Währungen täglich berechnet und spiegeln wider, zu welchen Zinskosten sich Banken untereinander Geld leihen. Sie dienen als Referenzwert für zahlreiche weitere Bankgeschäfte. Im Visier der WEKO steht auch die Deutsche Bank.
(Reuters/jW)
Die Wettbewerbshüter gehen nach Angaben vom Freitag dem Verdacht nach, daß Derivatehändler bei einer Reihe von Banken zwei internationale Zinssätze manipuliert haben, um höhere Gewinne zu erzielen. Diese Interbankensätze werden in London und Tokio aufgrund von Angaben großer Banken für eine Reihe von Währungen täglich berechnet und spiegeln wider, zu welchen Zinskosten sich Banken untereinander Geld leihen. Sie dienen als Referenzwert für zahlreiche weitere Bankgeschäfte. Im Visier der WEKO steht auch die Deutsche Bank.
(Reuters/jW)
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