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Juncker droht: Hellas Geldhahn zudrehen

Berlin. Der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, hat Athen mit einem Ende der EU-Hilfen gedroht. Sollte Griechenland die notwendigen Reformen nicht umsetzen, könne es nicht erwarten, »daß Solidaritätsleistungen von den anderen erbracht werden«, sagte Juncker in einem vorab veröffentlichten Gespräch mit dem Magazin Spiegel. Dann müsse Athen schon in zwei Monaten Insolvenz anmelden. Dieses Szenario soll den Griechen »dort Muskeln verleihen, wo sie im Augenblick noch ein paar Lähmungserscheinungen haben«.

Besonders die geplante Privatisierung von Staatsunternehmen sei deutlich hinter den Verabredungen zurückgeblieben. »Griechenland muß wissen, dass wir bei dem Thema nicht lockerlassen, so Juncker«

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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