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Skilanglauf: Eisschrank

Rybinsk. Skilangläufer Tobias Angerer hat sich für die lange Zeit umstrittene Fahrt ins eiskalte Rußland mit seinen ersten Podestplätzen seit mehr als zwei Jahren entschädigt. »Ich habe schon gewußt, warum ich unbedingt hierher wollte. Mir liegen die Strecken einfach«, sagte der 34jährige, der bei Temperaturen von bis zu 19,3 Grad unter Null beim Weltcup zweimal auf den dritten Rang lief. Das stark vermummt angetretene DSV-Team hatte sich trotz Bedenken von Bundestrainer Jochen Behle für die Reise nach Rybinsk entschieden. Die deutschen Langläufer nahmen sogar die Strapazen einer 300-Kilometer-Busfahrt von Moskau nach Rybinsk in Kauf.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2012, Seite 16, Sport

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