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USA: Kandidat mit Aussetzer

Chicago. Erneut hatte ein Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur einen peinlichen Aussetzer vor laufender Kamera: Herman Cain fiel am Montag bei einem Interview mit der Tageszeitung Milwaukee Journal Sentinel auf die Frage, ob er die Libyen-Politik von US-Präsident Barack Obama befürworte, nichts ein. »Ah, Libyen«, sagte Cain zunächst, um dann erst einmal zu schweigen. »Präsident Obama hat den Aufstand unterstützt. Das ist doch so? Präsident Obama hat den Rücktritt Ghaddafis gefordert. Ich will mich nur versichern, daß wir über dasselbe sprechen, bevor ich sage, ob ich zustimme oder nicht«, sagte der sichtlich nervöse Politiker. Er lehne Obamas Politik ab, sagte Cain dann.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2011, Seite 6, Ausland

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