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Polizei verzichtet auf Handy-Abfrage

Dresden. Die Dresdner Justiz will im Fall künftiger gewalttätiger Ausschreitungen bei Protesten gegen Neonaziaufmärsche womöglich auf die Abfrage von Handydaten verzichten. »Es macht wahrscheinlich wenig Sinn, eine solche Funkzellenabfrage zu wiederholen«, teilte die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit. Grund sei, daß der Ermittlungsansatz bekannt sei und Linksextremisten nun gezielt Prepaid-Handys verwendeten. Bei den Protesten gegen geplante Neonaziaufmärsche im Februar in Dresden hatten die Ermittler mehr als eine Million Handydaten erfaßt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2011, Seite 5, Inland

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