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Guatemala: Folgen von US-Versuchen untersucht

Guatemala-Stadt. Nach mehr als 65 Jahren sind in Guatemala fünf Überlebende der in den 1940er Jahren durchgeführten Menschenversuchen der USA ausfindig gemacht worden. Nun soll untersucht werden, welche Folgen die Experimente auf die Gesundheit der Familien hatten. Nach Angaben einer vergangenes Jahr von US-Präsident Barack Obama eingesetzten Untersuchungskommission unternahmen US-Forscher Versuche an 5500 Testpersonen. Mehr als 1300 von ihnen seien mit Geschlechtskrankheiten infiziert worden, um den damals neuen Wirkstoff Penicillin zu erforschen. 83 Menschen wurden dabei getötet. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2011, Seite 2, Ausland

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