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Luftangriffe auf kurdische Dörfer

Ankara. Den dritten Tag in Folge bombardierte die türkische Luftwaffe am Freitag mutmaßliche Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans PKK im Nordirak. Während Verluste auf seiten der Guerilla bislang nicht bekannt wurden, trafen die Bomben kurdische Dörfer im Kandilgebiet. Der Nationale Sicherheitsrat (MGK) der Türkei unter Führung von Staatspräsident Abdullah Gül hatte bei seiner Beratung am Donnerstag beschlossen, im Parlament eine Verlängerung des im Oktober auslaufenden Mandats für grenzüberschreitende Militäroperationen in den Nordirak zu beantragen. Der MGK erklärte gegenüber kurdischen Forderungen nach Autonomie und muttersprachlichem Unterricht, niemals eine Abkehr von dem Prinzip »eine Fahne, eine Na­tion, ein Land, ein Staat« zuzulassen.
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2011, Seite 7, Ausland

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