Zum Inhalt der Seite

Deutsches Kino immer falsch

Regisseur Dominik Graf, auch noch mit 58 Jahren das ewige Talent des deutschen Kinos, findet an eben diesem wenig Gutes. »Seit ich das deutsche Kino kenne, gab es immer zu viele Gremien, immerzu falsche Kommerzwünsche und vor allem zu viele schlechte Geschmäcker«, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstagausgabe). Die »grauenhaften Irrwege im deutschen Kino« hingen »mit dieser lächerlichen Spießigkeit zusammen, mit der viele heute dringend den Konsens und kommerziellen Erfolg suchen«. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2011, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!