-
20.08.2011
- → Geschichte
Anno… 34. Woche
1921, 26. August: Der Zentrumspolitiker und vormalige Reichsfinanzminister Matthias Erzberger wird in Griesbach (Schwarzwald) von Mitgliedern der nationalistischen Terrorgruppe »Organisation Consul« ermordet. Erzberger war als »Erfüllungspolitiker« des Versailler Vertrages ins Visier des von dem ehemaligen Freikorpsführer Hermann Ehrhardt geführten Geheimbundes geraten.
1936, 24. August: Hitler verkündet die Verlängerung der Militärdienstzeit im Deutschen Reich von ein auf zwei Jahre.
1936, 26. August: In London wird der britisch-ägyptische Bündnis- und Militärvertrag abgeschlossen. Die Vereinbarung sieht die Stationierung von 10000 britischen Soldaten am Suezkanal und die Aufrechterhaltung der britischen Herrschaft über den Sudan als »Kondominium« für die nächsten 20 Jahre vor. Alexandria und Port Said bleiben britische Flottenstützpunkte, die Kontrolle Londons über die ägyptische Armee und Polizei bleibt aufrechterhalten.
1941, 23. August: Als Reaktion auf zunehmende Widerstandsaktionen erläßt die Regierung von Vichy-Frankreich ein »Gesetz zur Unterdrückung der kommunistischen und anarchistischen Tätigkeit«.
1941, 25. August: Britische und sowjetische Truppeneinheiten marschieren in den neutralen Iran ein, um die Achsenmächte Deutsches Reich und Italien an der Bildung einer faschistischen Operationsbasis in diesem Land zu hindern.
1966, 26. August: Unter der Führung von Sam Nujoma beginnt in der südafrikanischen Kolonie Südwestafrika (später Namibia) der bewaffnete Befreiungskampf der SWAPO.
1986, 26. August: Unter dem Eindruck der massenhaften Anti-AKW-Protestbewegung nach der Tschernobyl-Katastrophe (26.4.) beschließt der SPD-Parteitag in Nürnberg den Ausstieg aus der Atomenergie innerhalb von zehn Jahren.
1991, 24. August: Der Ukrainische Oberste Sowjet beschließt mit großer Mehrheit den Austritt aus der UdSSR und die Schaffung eines unabhängigen ukrainischen Staates mit eigenen Streitkräften und Übernahme der sowjetischen Staatsbetriebe in ukrainisches Eigentum. Präsident Leonid Krawtschuk gibt seinen Austritt aus dem Politbüro der KPdSU und der Ukrainischen KP bekannt. Am 27.8. verfügt der Oberste Sowjet ein Betätigungsverbot der KP der Ukraine.
1936, 24. August: Hitler verkündet die Verlängerung der Militärdienstzeit im Deutschen Reich von ein auf zwei Jahre.
1936, 26. August: In London wird der britisch-ägyptische Bündnis- und Militärvertrag abgeschlossen. Die Vereinbarung sieht die Stationierung von 10000 britischen Soldaten am Suezkanal und die Aufrechterhaltung der britischen Herrschaft über den Sudan als »Kondominium« für die nächsten 20 Jahre vor. Alexandria und Port Said bleiben britische Flottenstützpunkte, die Kontrolle Londons über die ägyptische Armee und Polizei bleibt aufrechterhalten.
1941, 23. August: Als Reaktion auf zunehmende Widerstandsaktionen erläßt die Regierung von Vichy-Frankreich ein »Gesetz zur Unterdrückung der kommunistischen und anarchistischen Tätigkeit«.
Anzeige
1941, 25. August: Britische und sowjetische Truppeneinheiten marschieren in den neutralen Iran ein, um die Achsenmächte Deutsches Reich und Italien an der Bildung einer faschistischen Operationsbasis in diesem Land zu hindern.
1966, 26. August: Unter der Führung von Sam Nujoma beginnt in der südafrikanischen Kolonie Südwestafrika (später Namibia) der bewaffnete Befreiungskampf der SWAPO.
1986, 26. August: Unter dem Eindruck der massenhaften Anti-AKW-Protestbewegung nach der Tschernobyl-Katastrophe (26.4.) beschließt der SPD-Parteitag in Nürnberg den Ausstieg aus der Atomenergie innerhalb von zehn Jahren.
1991, 24. August: Der Ukrainische Oberste Sowjet beschließt mit großer Mehrheit den Austritt aus der UdSSR und die Schaffung eines unabhängigen ukrainischen Staates mit eigenen Streitkräften und Übernahme der sowjetischen Staatsbetriebe in ukrainisches Eigentum. Präsident Leonid Krawtschuk gibt seinen Austritt aus dem Politbüro der KPdSU und der Ukrainischen KP bekannt. Am 27.8. verfügt der Oberste Sowjet ein Betätigungsverbot der KP der Ukraine.
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Geschichte