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Aus: Ausgabe vom 19.07.2011, Seite 4 / Inland

Urabstimmung bei Zeitungsredakteuren

Stuttgart. In Baden-Württemberg stimmen seit Montag Redakeure und freie Journalisten in den 25 Zeitungen der Region über unbefristete Streiks ab. Am Mittwoch soll das Ergebnis bekanntgegeben werden. Laut ver.di folgen die Urabstimmungen in den anderen Bundesländern später. Die Gewerkschaften ver.di und DJV fordern vier Prozent mehr für die bundesweit rund 14000 Tageszeitungsredakteure. Zuletzt hatte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zwei jährliche Einmalzahlungen von je 200 Euro angeboten und 1,5 Prozent mehr Gehalt ab 2013. Die Gewerkschaften wiesen dies als unzureichend zurück und lehnten vor allem die Unternehmerforderungen nach Verschlechterungen der Tarifbedingungen für neu eingestellte Redakteure strikt ab. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Warnstreiks in Verlagen gegeben. Diese sollen nach Gewerkschaftsangaben auch während der Urabstimmungen fortgesetzt werden.

(dapd/jW)