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Urabstimmung bei Zeitungsredakteuren
Stuttgart. In Baden-Württemberg stimmen seit Montag Redakeure
und freie Journalisten in den 25 Zeitungen der Region über
unbefristete Streiks ab. Am Mittwoch soll das Ergebnis
bekanntgegeben werden. Laut ver.di folgen die Urabstimmungen in den
anderen Bundesländern später. Die Gewerkschaften ver.di
und DJV fordern vier Prozent mehr für die bundesweit rund
14000 Tageszeitungsredakteure. Zuletzt hatte der Bundesverband
Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zwei jährliche
Einmalzahlungen von je 200 Euro angeboten und 1,5 Prozent mehr
Gehalt ab 2013. Die Gewerkschaften wiesen dies als unzureichend
zurück und lehnten vor allem die Unternehmerforderungen nach
Verschlechterungen der Tarifbedingungen für neu eingestellte
Redakteure strikt ab. In den vergangenen Wochen hatte es immer
wieder Warnstreiks in Verlagen gegeben. Diese sollen nach
Gewerkschaftsangaben auch während der Urabstimmungen
fortgesetzt werden.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
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