Bahn soll Opfer von Stahlkartell sein
Bochum. Ein Stahlkartell mit dem Namen
»Schienenfreunde« soll durch Preisabsprachen einen
dreistelligen Millionenschaden für die Deutsche Bahn
angerichtet haben. Justiz und Kartellamt leiteten Ermittlungen
gegen 30 Beschuldigte in zehn Firmen ein, wie die Bochumer
Staatsanwaltschaft am Donnerstag einen Zeitungsbericht
bestätigte. Die Bahn zahlte demnach offenbar
überhöhte Preise beim Stahlkauf für Schienen.
Im Zuge der Ermittlungen habe es bereits Durchsuchungen gegeben, sagte ein Sprecher der Bochumer Strafverfolgungsbehörde. Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Dem Zeitungsbericht der WAZ-Gruppe zufolge soll das Stahlkartell mindestens zehn Jahre lang die Preise für die Bahnschienen in Deutschland bestimmt haben. (AFP/jW)
Im Zuge der Ermittlungen habe es bereits Durchsuchungen gegeben, sagte ein Sprecher der Bochumer Strafverfolgungsbehörde. Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Dem Zeitungsbericht der WAZ-Gruppe zufolge soll das Stahlkartell mindestens zehn Jahre lang die Preise für die Bahnschienen in Deutschland bestimmt haben. (AFP/jW)
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