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Noch mehr Tote durch EHEC

Berlin. Trotz abflauender EHEC-Welle steigt die Zahl der Todesopfer in Deutschland weiter an. Mittlerweile seien 38 Menschen an den Folgen von EHEC oder des Hämolytisch-Urämischen Syndroms (HUS) gestorben, teilte das Robert-Koch-Institut in Berlin am Donnerstag mit. Seit Anfang Mai seien 3304 EHEC- oder HUS-Fälle übermittelt worden, hieß es. Insgesamt jedoch würden seit etwa einer Woche Erkrankungen an HUS und EHEC auf deutlich niedrigerem Niveau als zuvor gemeldet.

Ebenfalls am Donnerstag wurde bekannt, daß sieben Kinder in Nordfrankreich nach dem Verzehr von Hacksteaks der deutschen Supermarktkette Lidl an einer schweren E-Coli-Infektion erkrankt sind. Die Hacksteaks seien nicht in Deutschland verkauft worden, teilte Lidl am Donnerstag mit. Der Darmkeim, der den blutigen Durchfall auslöste, ist nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörden nicht derselbe wie bei EHEC in Deutschland. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2011, Seite 1, Inland

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