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Erneut weniger Abtreibungen

Wiesbaden. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ist im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gesunken. Dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden wurden nach Angaben vom Freitag rund 29000 Abbrüche gemeldet, das sind 2,8 Prozent weniger als im ersten Quartal 2010. Bei den unter 18jährigen ging die Anzahl der Eingriffe um 180 auf knapp 1100 beziehungsweise um vier Prozent zurück. 97 Prozent der gemeldeten Abbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen, bei drei Prozent waren medizinische oder kriminologische Gründe die Ursache. In der Statistik sind auch Einnahmen der verschreibungspflichtigen »Pille danach« (Mifegyne) enthalten. Sie machen 15 Prozent der erfaßten Abbrüche aus.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2011, Seite 15, Feminismus

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