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Aus: Ausgabe vom 08.06.2011, Seite 1 / Ausland

Japan gesteht Fehler in Fukushima ein

Tokio. Die japanische Regierung hat eingestanden, nicht auf einen Atomunfall wie den in Fukushima vorbereitet gewesen zu sein. Gleichzeitig erklärte sie in einem am Dienstag vorgelegten Bericht an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), daß aus den Reaktoren des Atomkraftwerks weit mehr Radioaktivität ausgetreten ist, als bisher gemeldet. Laut dem Bericht schmolzen die Kerne in drei Reaktoren und durchbrachen wahrscheinlich auch die innere Schutzhülle, nachdem der Tsunami vom 11. März die Energieversorgung und Kühlung des Kraftwerks zerstört hatte. Erst am Montag hatte die Atomsicherheitsbehörde NISA die geschätzten Werte, wieviel Radioaktivität aus den beschädigten Reaktoren in Fukushima ausgetreten ist, verdoppelt. (dapd/jW)

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