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16.05.2011
- → Inland
De Maizière tadelt Guttenbergs Reform
Berlin. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat die
Vorarbeit seines Vorgängers Karl-Theodor zu Guttenberg bei der
Bundeswehrreform kritisiert. In der ZDF-Sendung Berlin direkt am
Sonntag beschwerte sich de Maizière über den Stand der
Reformplanung bei seinem Amtsantritt. »Die Wunschzahlen, die
ich vorgefunden habe, paßten mit der mittelfristigen
Finanzplanung unter keinem denkbaren Gesichtspunkt zusammen«,
sagte der CDU-Politiker. Dem Vernehmen nach will de Maizière
die Gesamtzahl der Berufs- und Zeitsoldaten auf 170000 reduzieren.
Die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden soll zunächst nur
bei 5000 liegen. Guttenberg hatte eine Gesamtzahl von 185000
Soldaten und bis zu 15000 Freiwillige angestrebt. De
Maizière will seine Pläne am Mittwoch vorstellen.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
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