Zum Inhalt der Seite

Neu erschienen

RotFuchs

Die »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« gedenkt in ihrem Maiheft mit Beiträgen von Gisela Tews, Ulrich Guhl, Joachim Ortmann und Bruno Mahlow des 66. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus. Außerdem: Jürgen Heiser schreibt darüber, warum er als Kriegsgegner aus der alten BRD dem NVA-Traditionsverband beigetreten ist. Abgedruckt wird eine Rede von Ralph Hartmann aus dem Jahr 1993 zur Aufnahme der DDR in die UNO: »Wählte die Welt einen ›Unrechtsstaat‹?«. Der Schauspieler, Autor und Regisseur Rudi Kurz erinnert sich unter dem Titel »42 Regisseure und ein Besen« an eine Versammlung bei der DEFA.

RotFuchs Nr. 160, 32 Seiten, Spende erbeten. Bezug: Karin Dockhorn, Postfach 021219, 10123 Berlin, Tel.: 030/2412673, E-Mail: Wdockhorn@t-online.de

Georg Fuchs

Unter dem Titel »Georg Fuchs. Ein Wiener Volksarzt im Kampf gegen den Imperialismus« hat der österreichische Wissenschaftshistoriker Gerhard Oberkofler eine Biographie des Mediziners und engagierten Friedenskämpfers veröffentlicht. Georg Fuchs (1908–1986) gehörte zur Pioniergeneration der österreichischen Röntgenologie und Strahlenheilkunde. Nach der Promotion zum Dr. med. (1933) und neben seiner Assistententätigkeit in Wiener Krankenhäusern absolvierte er noch ein Studium der Theoretischen Physik und der Mathematik. Nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht floh er über Brüssel nach Istanbul, später nach Palästina, arbeitete dort als Arzt und beteiligte sich an der Gründung der Free Austrian Movement. Er meldete sich als Freiwilliger zum britischen Sanitätscorps und kam im Range eines Captain (Stabsarzt) nach Österreich zurück. Von 1946 bis 1974 leitete er in Wien ein Röntgeninstitut und veröffentlichte u. a. Titel wie »Kernenergie und Weltfrieden« oder »Atomenergie und die Friedensbewegung«. Er war Mitglied des Weltfriedensrates und Präsident des Internationalen Institutes für den Frieden in Wien.
Anzeige


Gerhard Oberkofler: Georg Fuchs. Ein Wiener Volksarzt im Kampf gegen den Imperialismus. StudienVerlag, Innsbruck 2011, 332 Seiten, 34,90 Euro

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2011, Seite 15, Politisches Buch

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!