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Rigoberta Menchú kandidiert

Guatemala. Das Linksbündnis Frente Amplio hat am Sonntag Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú offiziell als Kandidatin für die Präsidentschaftswahl im kommenden September nominiert. Menchú, die 1992 für ihren Einsatz für die Menschenrechte in ihrem Land ausgezeichnet worden war, führt die indigene Bewegung Winaq an, die sich zu den Wahlen mit der früheren Guerillaorganisation URNG und der Partei Alternative Neue Nation zusammengeschlossen hat. Auch Gewerkschaften, Bauernverbände, Umweltgruppen und soziale Bewegungen unterstützen die Allianz.

Menchú hatte sich bereits 2007 um das höchste Staatsamt beworben, damals jedoch nur gut drei Prozent der Stimmen erringen können. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.05.2011, Seite 2, Ausland

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