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Dena-Chef: Neue Energie wird teuer

Berlin. Die Deutsche Energieagentur (Dena) hält einen Atomausstieg im Zeitraum bis 2020/2025 für machbar, rechnet aber dann mit deutlich höheren Strompreisen. Der Bevölkerung dürfe nichts vorgemacht werden, erklärte Dena-Chef Stephan Kohler am Montag in Berlin. Es gehe nicht nur um das Aufstellen von Windrädern und Solarzellen, sondern um die Optimierung des gesamten Energie­systems. Für den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien, der Stromnetze und moderner Kraftwerke auf Basis fossiler Brennstoffe rechnet die Dena mit einer Erhöhung um vier bis fünf Cent pro Kilowattstunde. Für private Haushalte würde dies eine Steigerung der Stromkosten um rund 20 Prozent bedeuten. Diese Kraftanstrengung sei für den Klimaschutz und den Atomausstieg gerechtfertigt, sagte Kohler. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2011, Seite 4, Inland

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