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Kubin als Kind

Als der Hamburger Felix Kubin 12 Jahre alt war, bekam er Besuch von Punkpabst Alfred Hilsberg. Er spielte ihn mit seinem noch jüngeren Bruder ein paar Hits im Kinderzimmer vor – mit Casio, Kassettenrekorder, Dosophon und ungebrochenen Stimmen. Hilsberg war sehr an solchem Avant-Pop interessiert, doch leider hatte 1983 die Neue Deutsche Welle sein Untergrund­imperium »Zick Zack« beinahe weggespült, so daß er keine Platte mit einer von Kubins Kinderbands namens Universalanschluß, Intensive Styroporsymbole oder Voll die Gönnung veröffentlichte. Als »Die Egozentrischen Zwei« sorgten Kubin und ein gleichaltiger Kumpel aber für großes Erstaunen auf verschiedenen Hilsberg-Festivals unter lauter Erwachsenen. Heute ist er »Psykotroniker« und spricht am Samstag in der Berliner Bar Rumbalotte, Metzer Str. 9, um 21 Uhr über diese bewegte Zeit– mit Beispielen aus Videofilmen und Kassettenfanzines. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2011, Seite 13, Feuilleton

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