Zum Inhalt der Seite

China investiert in Kernkraft und Bahn

Peking. China setzt bei seiner industriellen Aufholjagd auf Milliardeninvestitionen in die Atomkraft und das Schienennetz. Nuklearenergie und Hochgeschwindigkeitszüge stehen im Mittelpunkt der geplanten Konjunkturspritzen, wie am Dienstag aus Regierungskreisen verlautete. Staatliche Unternehmen – und nicht die Regierung selbst – sollten bei der Verteilung der Mittel für den geplanten Strukturwandel die zentrale Rolle spielen, sagte eine Person mit Verbindung zur Pekinger Führung. Bereits im Dezember hatte die Nachrichtenagentur Reuters von den Plänen der Regierung erfahren, binnen fünf Jahren bis zu 1,5 Billionen Dollar in Schlüsseltechnologien zu investieren.

Nach den Informationen vom Dezember soll das Geld unter anderem auch in Biotechnologie und neue Informationstechnik gepumpt werden. Die Investitionen sind Teil des Fünfjahresplans von 2011 bis 2015, den der Nationale Volkskongreß im März billigen muß. (Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!