-
11.01.2011
- → Feuilleton
Warhol und Smith
Mit einer breitgefächerten Auswahl aus seinem Gesamtwerk
würdigt die c/o Galerie im ehemaligen Postfuhramt in Berlin ab
22. Januar den 1989 verstorbenen Fotografen Robert Mapplethorpe.
Mit seinen Aktfotografien und schwulen Sujets hatte der 1989
verstorbene Mapplethorpe zu Lebzeiten immer wieder für
Skandale und Aufsehen gesorgt. Heute gelte er wegen seiner an der
klassischen Bildhauerei orientierten Körperstudien und
formvollendeten Schwarzweißaufnahmen »unbestritten als
einer der wichtigsten Fotografen des 20.Jahrhunderts«,
erklärte Kurator Werner Lippert. Neben frühen
Polaroidaufnahmen von 1971 sind Blumenstilleben und
Porträtfotografien etwa von Andy Warhol, Debbie Harry und
Grace Jones sowie seiner engen Freundin, der Rockmusikerin Patti
Smith, zu sehen. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton