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Verbrechen an Serben im Kosovo verurteilt

Belgrad. Der Patriarch der serbisch-orthodoxen Kirche hat der internationalen Staatengemeinschaft »komplizenhaftes Schweigen« angesichts der Organhandel-Vorwürfe gegen Kosovos Ministerpräsidenten Hashim Thaci vorgeworfen. In seiner am Mittwoch im Internet veröffentlichten Botschaft zum serbisch-orthodoxen Weihnachtsfest am 6. Januar bezeichnete Patriarch Irinej den Organhandel als eines der »schlimmsten Beispiele« für die Verletzung von Rechten serbischer Menschen im Kosovo. Das »schreckliche Verbrechen« sei bei den Vertretern der internationalen Gemeinschaft auf ein »eisiges, gleichgültiges und in vielen Fällen komplizenhaftes Schweigen« gestoßen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2011, Seite 2, Ausland

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