Hohe Steuerausfälle befürchtet
Berlin. Wegen hoher Verlustvorträge von Unternehmen drohen dem
Staat offenbar hohe Steuerausfälle. Das ergibt sich nach einem
Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) vom Mittwoch aus
einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine
parlamentarische Anfrage der Linksfraktion. In dem Schreiben an die
Abgeordnete Barbara Höll hieß es laut FTD, die
Unternehmen könnten noch Verlustvorträge von mehr als
1100 Milliarden Euro steuerlich geltend machen, die sich auf rote
Zahlen unter den Unternehmensbilanzen bzw. Gewinn- und
Verlustrechnungen aus den Vorjahren beziehen.
Unternehmen, die Körperschaftsteuer zahlen müssen, schieben dem Blatt zufolge 506 Milliarden Euro an Altverlusten vor sich her, bei der Einkommensteuer waren es demnach 61 Milliarden Euro und bei der Gewerbesteuer sogar 569 Milliarden Euro. Bisherige Schätzungen waren von einem Gesamtwert von rund 500 Milliarden Euro ausgegangen.
(AFP/jW)
Unternehmen, die Körperschaftsteuer zahlen müssen, schieben dem Blatt zufolge 506 Milliarden Euro an Altverlusten vor sich her, bei der Einkommensteuer waren es demnach 61 Milliarden Euro und bei der Gewerbesteuer sogar 569 Milliarden Euro. Bisherige Schätzungen waren von einem Gesamtwert von rund 500 Milliarden Euro ausgegangen.
(AFP/jW)
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