-
18.12.2010
- → Ausland
Nordkorea warnt vor Provokation
Seoul. Das Militär der Koreanischen Demokratischen
Volksrepublik hat militärische Konsequenzen angekündigt,
sollte Südkorea an einer Artillerieübung mit scharfer
Munition im umstrittenen Grenzgebiet festhalten. In einer von der
amtlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am Freitag
verbreiteten Erklärung hieß es, der Beschuß
Südkoreas diene der Selbstverteidigung und werde schwerer
ausfallen als der vom 23. November. An diesem Tag waren durch
nordkoreanische Granaten auf der Insel Yeonpyeong zwei
südkoreanische Soldaten und zwei Zivilisten getötet
worden. Nordkorea verweist darauf, daß die
südkoreanische Armee zuvor Artilleriegeschosse in seine
Gewässer in dem umstrittenen Grenzgebiet im Gelben Meer
abgefeuert habe. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland