Zum Inhalt der Seite

Flüchtlingsdrama vor der Weihnachtsinsel

Sydney. Bei einem Flüchtlingsdrama sind am Mittwoch vor der australischen Küste mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Bei rauher See zerschellte nach Angaben von Augenzeugen ein Flüchtlingsboot aus Holz an den Klippen der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean. Dem australischen Grenzschutz zufolge konnten nach dem Unglück 41 Flüchtlinge bis zum frühen Abend (Ortszeit) lebend aus dem Wasser gezogen werden. Ein weiterer habe sich selbst an Land in Sicherheit bringen können. Nach Angaben der Organisation Fliegende Ärzte könnten bis zu 50 Menschen, die offenbar aus dem Iran oder Irak stammten, bei dem tragischen Unglück ums Leben gekommen sein. Herangeeilte Bewohner der Weihnachtsinsel berichteten von erschreckenden Szenen. Zahlreiche Insassen des Bootes wurden demnach bei dem heftigen Wellengang gegen die Felsen vor der Küste geschleudert. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2010, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!