Zum Inhalt der Seite

Hochtief wehrt sich gegen Übernahme

Essen. Der Baukonzern Hochtief hat der geplanten Übernahme durch den spanischen Konkurrenten ACS nun auch offiziell eine Abfuhr erteilt. Vorstand und Aufsichtsrat von Hochtief empfehlen den Aktionären, das Angebot von ACS nicht anzunehmen, wie der Konzern in Essen am Mittwoch mitteilte. Das Angebot sei aus finanzieller Sicht nicht angemessen, dies bestätigten auch Stellungnahmen der Deutschen Bank und der Schweizer Bank Credit Suisse. Es sei nicht zu erkennen, wie eine Übernahme durch ACS die Wettbewerbsposition von Hochtief verbessern könne, hieß es. Der spanische Konzern ACS ist mit bislang knapp 30 Prozent größter Einzelaktionär von Hochtief und will seinen Anteil auf rund 50 Prozent steigern. ACS bietet den Aktionären acht eigene gegen fünf Hochtief-Anteile, sie haben bis 29. Dezember Zeit, sich zu entscheiden. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!