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Kleinste Lichtquelle

Physiker der Humboldt-Universität zu Berlin haben die kleinste fasergekoppelte Lichtquelle der Welt konstruiert. Sie besteht aus einem winzigen Diamanten und einer Glasfaser, deren Durchmesser 90 Mikrometer (90 Millionstel Meter) ist. Wie die Physiker in der Online-Ausgabe von Nano Letters berichten, sendet der 30 Nanometer große Diamant einzelne Lichtquanten (Photonen) an die Glasfaser. Der Diamant ist kleiner als alles, was man mit einer Miniaturpinzette greifen kann. Um ihn gezielt auf der Faser abzulegen, entwickelten die Forscher eine besondere Pick’n’Place-Methode. Deren experimentelles Kernstück ist ein Rasterkraftmikroskop. Mit der Methode wird es in Zukunft möglich sein, komplexere Strukturen zu konstruieren; möglicherweise bis hin zum Quantencomputer, der mithilfe von Lichtquanten bisher unerreichbare Rechenleistungen erzielen könnte.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2010, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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