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Toter bei Protesten von Textilarbeitern

Chittagong. Gewalttätige Ausschreitungen zwischen Textilarbeitern und Sicherheitskräften wegen ausstehender Lohnerhöhungen haben im Südosten von Bangladesch einem Mensch das Leben gekostet. 100 weitere wurden verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach stürmten Tausende Arbeiter mehrere Fabriken eines Industriegebiets bei Chittagong und richteten schwere Schäden an. Daraufhin seien Sicherheitskräfte mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die Protestierenden vorgegangen, sagte der Beamte Reza Al Hasan. Ein Fabrikarbeiter sei dabei ums Leben gekommen. Die Protestierenden arbeiteten laut Behörden bei einem südkoreanischen Unternehmen. Die Beschäftigten forderten demnach die Einführung eines neuen Gehaltsplans, der im Juli von der bangladeschischen Regierung angekündigt worden war. Dieser sah im November eine weitere Anhebung des Mindestlohns vor. Viele Fabriken haben die Regelung laut Belegschaft bislang aber noch nicht umgesetzt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2010, Seite 6, Ausland

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