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Paraguays Präsident übergibt Amtsführung

São Paulo. Angesichts einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes hat der an Krebs erkrankte Präsident Paraguays, Fernando Lugo, die Amtsgeschäfte vorübergehend an seinen Stellvertreter Federico Franco übergeben. Anschließend wurde Lugo am Samstag (Ortszeit) in ein Krankenhaus im brasilianischen São Paulo gebracht. Dort solle eine »Veränderung« an seinem Hals behandelt werden, die durch den Lymphdrüsenkrebs entstanden sei, sagte ein Präsidentensprecher. Die Erkrankung Lugos war Anfang August bekanntgeworden. Der Staatschef hat seitdem bereits drei der nötigen sechs chemotherapeutischen Behandlungen absolviert. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2010, Seite 2, Ausland

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