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Eine Kati Witt

München. Die Münchner Bewerbungskampagne um Olympia 2018 hat seit dem Rücktritt des Kampagnenchefs Willy Bogner ein Problem, findet das einflußreiche IOC-Mitglied Gian-Franco Kasper. Katharina Witt sei als alleinige Nachfolgerin ungeeignet. Man ersetzt einen harten Hund aus der Sportmodebranche nicht mit einer Eisprinzessin, erklärte Kasper sinngemäß. Uli Hoeneß hatte sich im Münchner Merkur ähnlich geäußert: »Ich kann mir nicht vorstellen, daß Katarina Witt auch nur annähernd in der Lage ist, Willy Bogner zu ersetzen«, wurde der Wurstfabrikant und Präsident des FC Bayern zitiert. Daß die zweimalige Eiskunstlaufolympiasiegerin aus Sachsen kommt, mag den alpinen Doppelolympiasieger Markus Wasmeier zu Bemerkung veranlaßt haben: »Eine Kati Witt kann nie in München und Bayern Akzente setzen.«

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2010, Seite 16, Sport

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