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Aus: Ausgabe vom 08.07.2010, Seite 15 / 73

Hypochonder ­gesucht

Oft werden Jammerer oder Simulanten als Hypochonder bezeichnet, sagt Florian Weck von der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität Frankfurt/Main. »Genau genommen bedeutet Hypochondrie jedoch nichts anderes als starke Ängste, an einer unentdeckten ernsthaften körperlichen Erkrankung zu leiden.« Die Beruhigung, die bei Betroffenen nach Arztbesuchen oder Internetrecherchen eintritt, sei meist nur von kurzer Dauer. An Wecks Abteilung sollen nun zwei bewährte Behandlungsansätze miteinander verglichen werden. Die Vergleichsstudie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Der eine Ansatz zielt auf die Konfrontation mit Krankheitsängsten ab. Der andere nimmt in den Blick, wie körperliche Empfindungen und deren Veränderung bewertet werden. Wer unter ausgeprägten Krankheitsängsten leidet und sich als Proband zur Verfügung stellen will, kann sich unter 069/79823994 melden.

(jW)

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