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Razzia bei der HSH Nordbank

Hamburg. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat am Mittwoch Geschäftsräume der HSH Nordbank in Kiel und Hamburg sowie fünf Privatwohnungen in Schleswig-Holstein und Hamburg durchsucht.Gegen vier ehemalige und zwei amtierende Bankvorstände bestehe ein Untreueverdacht im Zusammenhang mit dem verlustreichen Milliardeninvestment »Omega 55«, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft einen Bericht von Focus online. Zusätzlich gehe die Behörde in zwei Fällen dem Verdacht der »unrichtigen Darstellung« nach dem Aktiengesetz nach. Im Einsatz waren demnach rund 60 Polizisten und sechs Beamte der Staatsanwaltschaft.

Ergebnisse der Aktion wurden zunächst nicht bekannt. Die HSH Nordbank hatte in den Jahren 2007 und 2008 nach eigenen Angaben insgesamt rund 600 Millionen Euro in »Schrottpapiere« investiert und versucht, die entstandenen Verluste außerbilanziell zu verbuchen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2010, Seite 1, Inland

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