-
27.04.2010
- → Ausland
Kirgistan inhaftiert Exinnenminister
Bischkek. Die kirgisische Übergangsregierung hat den
früheren Innenminister Moldomussa Kongantijew festgenommen,
der während der blutigen Unruhen Anfang April kurzzeitig
für tot gehalten wurde. Kongantijew befinde sich in der
zentralasiatischen Republik in Polizeigewahrsam, nachdem er von den
russischen Behörden ausgeliefert worden sei, sagte der
stellvertretende Chef der Übergangsregierung, Almasbek
Atambajew, am Montag in Bischkek. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland