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Proteste gegen ­Vattenfall

Cottbus. Hauseigentümer in den Lausitzer Ortschaften Atterwasch, Kerkwitz und Grabko verweigern dem Energiekonzern Vattenfall das Betreten ihrer Grundstücke. In am Montag veröffentlichten Briefen lehnen die vom Braunkohle-Tagebau bedrohten Eigentümer ein Betreten ihrer Grundstücke zur Erkundung des Untergrundes ab, wie die Grüne Liga in Cottbus mitteilte. Statt dessen fordern die Betroffenen, daß Vattenfall eine Dichtwand um den bereits aktiven Tagebau Jänschwalde errichtet. Damit solle die Grundwasserabsenkung in der Region begrenzt werden. Vattenfall plant einen neuen Tagebau. Über eine Genehmigung von Jänschwalde-Nord soll bis 2015 entschieden werden. Schon jetzt aber sei die Region der Grundwasserabsenkung des bereits aktiven Tagebaus Jänschwalde ausgesetzt. Die Bürger befürchteten dadurch eine schleichende Zerstörung ihrer Heimat. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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