Zum Inhalt der Seite

Orden

Die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, und der Intendant der Dresdner Semper­oper, Gerd Uecker, werden am Dienstag mit dem Ritterkreuz des dänischen Dannebrogordens geehrt. Das teilten die Kunstsammlungen Chemnitz und die Sächsische Staatsoper Dresden am Montag mit. Die Auszeichnung der dänischen Königin Margrethe II. werde am Dienstag vom Stellvertreter des dänischen Botschafters, Kim Vinthen, im Grünen Gewölbe in Dresden an die Preisträger übergeben.

Neben Mössinger und Uecker werden den Angaben zufolge auch der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth, der Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer Dresden, Dirk Syndram, sowie die Geschäftsführerin der Stiftung Frauenkirche Dresden, Christine Gräfin von Kageneck, mit dem Dannebrogorden ausgezeichnet. Dieser ist ein dänischer Ritterorden, der Dänen und Ausländern für zivile und militärische Verdienste, für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft oder Wirtschaft oder für eine Tätigkeit im Interesse Dänemarks verliehen werden kann.
Anzeige


Der Sage nach wurde der Dannebrogorden 1219 von König Waldemar II. gestiftet. Seinen Namen hat dieser Orden von der dänischen Flagge, dem Dannebrog, eine der ältesten Flaggen der Welt. Der Dannebrogorden wurde 1671 von Christian V. erneuert. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2010, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!