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Vorermittlung wegen Nazikriegsverbrechen

Frankfurt/Main. Parallel zum Münchner Demjanjuk-Verfahren bahnen sich womöglich weitere spektakuläre Holocaust-Prozesse in Deutschland an. Die Ludwigsburger Zentralstelle zur Aufklärung von Naziverbrechen hat Vorermittlungen gegen zwei mutmaßliche Täter abgeschlossen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonnabend berichtete. Über die Anklagen müßten nun die Dortmunder und die Münchner Staatsanwaltschaft entscheiden. Bei den beiden Verdächtigen handelt es sich demnach um einen nahe Bonn lebenden 89jährigen sowie einen 1921 in Polen geborenen, im US-Staat Michigan wohnhaften Mann. Dabei geht es um Mord bzw. Beihilfe zum Mord im Vernichtungslager Belzec bzw. im Rahmen von Polizeieinsätzen in der Ukraine.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2010, Seite 5, Inland

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