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Polnische NS-Opfer kontra Bahn AG

München. Die Deutsche Bahn AG sieht sich mit Entschädigungsforderungen polnischer NS-Opferverbände konfrontiert.Wie der Focus meldet, wurde jetzt in Warschau eine Studie des deutschen Vereines »Zug der Erinnerung« vorgestellt, derzufolge die Deutsche Reichsbahn während des Zweiten Weltkrieges durch das Abwickeln der Transporte in die Konzentrationslager sowie mit Deportationen nach Schätzungen umgerechnet mindestens 445 Millionen Euro verdient habe. Teile dieser Summe sollen als humanitäre Hilfe an die noch lebenden Opfer fließen, fordern Vertreter polnischer Opferorganisationen. Sollte es nicht zu einer einvernehmlichen Einigung kommen, werden in Warschau rechtliche Schritte für eine eventuelle Klage gegen die Deutsche Bahn AG geprüft.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2010, Seite 5, Inland

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